Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Weiningen, Unterengstringen, Geroldswil und Oetwil
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Spenden für die 3.Welt


Anfang November 2006 starteten wir in unserer Kirchgemeinde eine langjährige Unterstützung für drei Projekte. Nähere Informationen zu allen Projekten finden Sie unten. Grundsätzliches zu unserem Umgang mit Ihren Spenden können Sie daran anschliessend nachlesen.

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, mit uns zusammen einen Teil dieser Welt zu verändern!

Bernhard Botschen, Pfr.

Änderung


Nach einigen Jahren, in denen wir nichts an der Projektauswahl verändert haben, verteilen wir die Spenden 2012 und 2013 etwas anders:
La Roca in Peru und Walga/Nonno in Äthiopien unterstützen wir unverändert weiter. In Indien werden wir die Spenden für die Dalit-Schulen für zwei Jahre aussetzen. Bis Juni 2013 möchten wir mit den gesammelten finanziellen Mitteln für Indien eine Kirchgemeinde in den Slums von Delhi beim Aufbau eines eigenen Raumes unterstützen. Mehr Informationen zu diesem temporären Projekt erfahren sie via untenstehendem Link. Im Juni 2013 werden wir die Unterstützung für Dalit-Schulen wieder aufnehmen.

Unsere drei Projekte

Indien, Gemeinde

La Roca, Peru

Äthiopien


 
Spendenbarometer (Stand 31. Oktober 2011)

Wir danken Ihnen im Namen der Menschen, die durch Ihre Hilfe Änderungen im Leben erfahren:
Seit Beginn unserer Projektunterstützung vor 5 Jahren...
... sammeln wir für die 4. Brunnenbohrung für Äthiopien (CHF 75'019.--).
... konnte La Roca (im November 2008) mit dem Neubau des Sekundarschulhauses beginnen. Unserer Spende von CHF 60'688.-- ist ein wichtiger Rückhalt. (Für das 1. und 2. Stockwerk fehlen noch ca. CHF 60'000.)

Seit Juni 2011 ...
...wurde für die Gemeinde in Delhi, Indien CHF 13'711.-- gespendet.
... ist das Projekt Dalit-Schulen für 2 Jahre sistiert (Stand 30.6.2011: CHF 59'858.--)

Wer steht hinter dieser Aktion?


Der Entschluss, Projekte gezielt zu unterstützen, wurde in der Kirchenpflege auf Vorschlag des Konvents getroffen. Wir stehen also als Angestellte und Behörde hinter den Projekten und ihren Zielen. Dieses Engagement für die 3.Welt verbindet uns als ganze Kirchgemeinde.

Den Kontakt zu den Projekten und die regelmässige Information wird Frau Ursula Ambühl aus Oetwil übernehmen, Tel. 044 748 50 49, . Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an sie oder an das Ref. Pfarramt Geroldswil, Pfr. Bernhard Botschen, Tel. 043 500 62 82,

Wie informieren wir Sie?


In Geroldswil, Weiningen und Unterengstringen wird immer Informationsmaterial aufliegen. Am Stand in Geroldswil und im Internet wird regelmässig veröffentlicht, wie viel Geld gesammelt wurde. So wird für uns sichtbar, was wir gemeinsam bewegen konnten.

Wie verwalten wir Ihr Geld?


Wir haben bei der ZKB ein Konto für die drei Projekte eingerichtet. Es lautet auf "Ref. Pfarramt Geroldswil." Aus rechtlichen Gründen war eine Bezeichnung mit "Ref. Kirchgemeinde" nicht möglich, denn das Konto, das ja auch zusätzliche Arbeit mit sich bringt, wird von zwei Freiwilligen verwaltet.

Die Rechnungsprüfungskommission hat sich bereit erklärt, dieses Konto zusammen mit der Rechnung der Kirchgemeinde zu prüfen. So stellen wir sicher, dass keine Unregelmässigkeiten auftauchen. Halb- bis vierteljährlich wird das Geld an die von Ihnen angegebenen Projekte überwiesen.

Mit diesem eigenen Konto können wir Sie laufend darüber informieren, welche Beträge wird bereits gesammelt und überwiesen haben.

Grundsätzliche Fragen zu Spenden


Können wir die Armut wirklich besiegen?

Die Armut kommt uns übermächtig vor. 41% aller Schweizinnen und Schweizer – so hat eine wissenschaftliche Befragung ergeben - glauben, dass wir angesichts der Armut auf unserer Welt vollständig machtlos sind. Weitere 51% glauben, dass unser Einfluss recht klein ist. Ingesamt 92% von uns gehen also mit dem Gefühl durch die Welt: „Es hat ja alles keinen Sinn. Unsere Möglichkeiten sind beschränkt. Gegen diese hunderten Millionen von Menschen, die in Indien und im südlichen Afrika im Chaos versinken, haben wir keine Chance.“

Stellen Sie sich den grössten Ozeandampfer der Welt vor – von oben bis unten komplett verschmutzt. Sehen Sie ihn? Und jetzt stellen Sie sich Sie selber vor, wie Sie vor diesem Riesenschiff stehen, mit einem kleinen Putzlumpen in der Hand. So hilflos fühlen wir uns angesichts der Not auf dieser Welt.

Aber das ist ein Irrtum! Haben Sie gewusst, dass der Anteil armer Menschen in den letzten 20 Jahren um fast die Hälfte zurückgegangen ist? Heute sind es noch 21% der Weltbevölkerung, die mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen müssen. Vor 20 Jahren war der Prozentsatz doppelt so hoch! Ein unglaublicher Erfolg, und das ist noch nicht alles: Die Weltbank schätzt, dass man die Armut auf dieser Welt bis ins Jahr 2015 noch einmal halbieren könnte, - stellen Sie sich vor: halbieren! – wenn man 50 Milliarden Dollar pro Jahr zusätzlich in die Entwicklungshilfe stecken würde.


Was geht uns die Not in Afrika an?

Wir haben genug eigene Probleme. Warum sollen wir uns noch um die der anderen kümmern? Auf diese Frage gibt die Geschichte vom barmherzigen Samariter (Lukas 10) eine Antwort. Sie ist schnell erzählt: Ein Mann wird auf der Reise von Räubern überfallen, ausgeraubt, niedergeschlagen und liegen gelassen. Ein paar Leute kommen auf dem Weg vorbei, aber sie kümmern sich nicht weiter um den Verletzten. Dann kommt ein Samariter, aus einem Mischvolk im Norden Israels, ein Ausländer, und kümmert sich rührend um den Mann.

Warum hat Jesus diese Geschichte erzählt? Sie ist die Antwort auf eine Frage. Und die Frage lautete: „Wer ist mein Nächster? Wem soll ich helfen? Für wen soll ich da sein?“ Die Antwort ist klar: Der Samariter ist aus einem anderen Volk. Er wohnt auch nicht in dieser Gegend, er war geschäftlich unterwegs, nur auf der Durchreise. Das ist ein Fremder! Und trotzdem kümmert er sich um jemanden, mit dem er eigentlich überhaupt nichts zu tun hat. Er hilft und Jesus sagt am Schluss: „Mach’ es genauso.“

In 2.Korinther 8 und 9 lesen wir in der Bibel ein berührendes Beispiel aus dem 1. Jahrhundert. Obwohl sie selber arm ist, lässt es sich die Gemeinde in Korinth nicht nehmen, für eine andere Gemeinde zu sammeln. Paulus schreibt dazu: "Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb" (2.Kor.9,7)

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