Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Weiningen, Unterengstringen, Geroldswil und Oetwil
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  Spenden 3.Welt / Äthiopien
Äthiopien (Nordostafrika)
Aufgaben:
> Medizinische Hilfe
> Ausbildung & Information (Familienplanung, AIDS)
> Wasserversorgung & Landwirtschaft
 

Wie helfen?
Spendekonto: ZKB Konto Nr. 1106-0136.922, Vermerk „Äthiopien“ (Konto lautet auf „Ref. Pfarramt Geroldswil“; Clearing-Nr.700; PC-Konto:80-151-4; IBAN). Spenden an dieses Projekt sind von der Steuer abziehbar. Entsprechende Spendenausweise werden Ihnen jeweils zu Jahresbeginn zugestellt.

Formular für Dauerauftrag

Soviel brauchts ...
> 250.- Fanken kostet das Chinin (Medizin) für 100 Malariapatienten
> 5'000.- Franken kostet eine Toilettenanlage (Latrinen) für eine Schule oder ein Marktdorf
> 20'000.- Franken kostet die Brunnenbohrung für ein Dorf

Wer steht dahinter?
Mission am Nil (ehem. Schweiz. Evang. Nilland-Mission)
Postfach 52, 8934 Knonau, Tel. 044 767 90 90
Rita Brosens (ehemalige MN-Mitarbeiterin) ist unserer Kirchgemeinde seit Jahren eng verbunden und leistet der MN weiterhin wertvolle Dienste. Jedes Jahr feiern wir im Juli mit MN einen Gottesdienst.


Spendenbarometer
 

Hier informieren wir Sie über den aktuellen Stand (Mai 2012) der eingegangenen Spenden:

- In Äthiopien sammeln wir für die 5. Brunnenbohrung (CHF 80'045.--)!

Wir danken Ihnen im Namen der Menschen, die durch Ihre Hilfe Änderungen im Leben erfahren.

Ein paar Details ...
Gesundheitszentrum
Das Gesundheitszentrum südwestlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba dient heute bereits 17 Dörfern als regionales Gesundheits- und Beratungszentrum. Jährlich finden über 60'000 Menschen medizinische Hilfe. Auch die Aus- und Weiterbildung von Dorfhebammen und –samaritern, das Informieren der Frauen über Familienplanung, AIDS und andere wichtige Gesundheitsthemen gehören zu den täglichen Aufgaben der Mitarbeiter von Mission am Nil (MN).
 
Solches Wasser macht krank
 

Die von MN ausgebildeten Brunnenwarte reparieren und warten die 50 Wasserpumpen im Einzugsgebiet. Die Anleitung der Bevölkerung, einen persönlichen Garten zu bewirtschaften und selber Vieh zu halten, ermöglicht es vielen, eine ganzjährige gesunde Ernährung zu erhalten. Im Gebiet des Gesundheitszentrums sind heute “nur“ noch 7.3% der Kinder unter fünf Jahren unterernährt (2004: 13%). Landesweit sind es 47%! Unsere Spende und der Einsatz von MN zeigen Wirkung!

Landwirtschaftsprojekt
Diese Wirkung lockte auch Menschen aus dem abgelegenes Bergland am Gibe-Fluss an, einem der vernachlässigsten Gebiete Äthiopiens. Ziele des MN-Landwirtschaftsprojektes sind, den Zugang zu sauberem Trinkwasser und zusätzlicher Ernte zu ermöglichen. Während zum Beispiel in äthiopischen Städten 81% der Menschen sauberes Wasser trinken können, sind es auf dem Land nur 11 %. Bis 2012 wurden 19 Brunnen gebohrt. Jetzt können die Frauen statt Wasser schleppen ihre Zeit und Arbeitskraft z.B. in die Raupenzucht oder in andere Heimarbeit investieren!
 
 

12 Flüsse müssen überquert werden, um von Nonno in die Aussenwelt zu gelangen. Durch Mangel an Strassen sind die Bewohner von Schulen, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlichem Aufschwung abgeschnitten. Das steinige Bergland und die fehlenden Strassen verlangen von den Menschen nicht nur Geduld und Einfallsreichtum. Die Regenzeit bringt die Arbeit für Monate zum Erliegen. Ernten werden vernichtet, Unerledigtes wird auf die nächste Trockenzeit verschoben. Aber die grosse Not lässt ein Warten auf nächstes Jahr kaum zu! Das Vertrauen in Gottes Hilfe und die fachliche Anleitung für eine nützliche Landwirtschaft wecken in den Familien Hoffnung, trotzt bedrohten Existenzgrundlagen.

Nonno-Klinik
In der 2010 eröffneten Nonno-Klinik werden jährlich gegen 2000 Patienent behandelt. Da viele Patienten von Ängsten geplagt und abergläubische Bräuche praktiziern, wird viel Zeit für Gespräche, auch über die Freiheit, die der Glaube an Jesus schenkt, aufgewendet.
 
Nonno-Klinik
 

Was vorher war...
1986 hat die Schweiz. Evangelische Nilland-Mission ein Gesundheitszentrum in Äthiopien errichtet. Das Zentrum liegt in einem ländlichen von Malaria verseuchten Gebiet. Handfeste Konflikte zwischen unterschiedlichen Stämmen waren an der Tagesordnung. Bis 1990 holte der grösste Teil der Bevölkerung das Wasser von Flüssen, in denen üblicherweise Menschen badeten, Kleider gewaschen und Tiere getränkt wurden. Die Bevölkerung litt daher oft an Darmerkrankungen, Wurmbefall, Geschwüren, Augenkrankheiten und Tuberkulose. Der Wert ausgewogener Ernährung war den Einheimischen fast unbekannt. Das MN-Gesundheitszentrum bietet den Menschen im Einzugsgebiet breitgefächerte Hilfe an. Fachgerechte Verarztung, Gesundheitsberatung, Anleitung zum Bewirtschaften eines persönlichen Garten und Viehzucht, Kurse in Brunnenwartung. Durch christliche Seelsorge und Verkündigung des Evangeliums fassen die Menschen neuen Lebensmut. Das Zentrum bietet Raum für Versöhnungen und Begegnungen der unterschiedlichen Kulturen und Religionen.

Weitere Infos ...


Mission am Nil, Tel. 044 767 90 90
oder eMail an

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